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Mischersteuerung

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                                 Mischersteuerung mit integrierter Steuerung der Gasheizung
Hier stelle ich Ihnen ein Projekt vor, dass durch den Einbau einer Stückholz-Heizung der Firma Solarbayer® GmbH entstanden ist.
Mein Freund Herr Helmut Gerken und ich überlegten schon im Vorfeld, bei den Planungen zur Integrierung des Holzvergaserkessels, wie der Mischer am Pufferspeicher zu regeln ist und entwickelten gemeinschaftlich eine Steuerung. Es stellte sich jedoch im Zuge der Erarbeitung dieser Steuerung heraus, dass jeder von uns eine andere Variante bevorzugte. Mein Favorit bei den Temperatursensoren waren und sind immer noch die DS18B20 von Maxim-Dallas. Herr Gerken bevorzugte analoge Sensoren, also plante und erstellte jeder ein anderes Target. Die Prozessorplatine wurde von Helmut gefertigt, da dieser mit einer CNC Fräse ausgestattet ist. Die anderen Platinen habe ich auf Lochrasterplatinen aufgebaut.
Die in einem 1-Wire Bus vernetzten Sensoren haben den Vorteil, es wird nur ein Eingangsport benötigt. Es folgten bezüglich der Leitungsverbindungen zunächst einige Probleme, da immer wieder Busstörungen auftraten, die ich aber nach intensiver Analyse dieses Problems auch bei Sternförmiger Verkabelung durch eine Spannungsstabilisierung und Filterung in den Griff bekam.
Da die Steuerung aber noch mehr kann als nur einen Mischer zu regeln, kam mir Idee warum soll ich damit nicht auch meine analoge Gasheizung (Statische Zündflamme), die nur mit einem Stellrad für die gewünschte Vorlauftemperatur ausgestattet ist, nicht gleich mit regeln zu können. Also wurde die Gasheizung so umgebaut, indem der Gasregelblock der Gasheizung  von meiner Mischersteuerung mit angesteuert werden konnte, der vorhandene Temperaturschalter aber noch als Sicherung gegen eine Überhitzung im Falle eines Ausfalls oder einer Störung seine volle Funktion behielt. Somit habe ich jetzt die Gasheizung mit einer gleitenden Temperaturregelung in Abhängigkeit der Außentemperatur vollwertig ausgestattet. Als nächstes kam der Umbau eines Warmwasser-speichers zum Tragen, da es sich bei dem alten um einen separat mit Gas befeuerten handelte, dessen Energieausbeute zwischen Gut und Böse lag. Auch der Warmwasserspeicher wird nun mit von der Steuerung erfasst und bei Unterschreitung der eingestellten Temperatur in Vorrangschaltung mit von der Heizungsanlage gespeist wird. Da sämtliche Installationen von mir selber ausgeführt worden sind, hielten sich die Kosten in einem erträglichen Rahmen. Um einen Einblick in den Komfort dieser Steuerung zu bekommen, füge ich eine von mir erstellte Bedienungsanleitung mit ein, da diese alles weitere erklärt.
Somit ist eine Heizungssteuerung entstanden, die sich meines Erachtens vor keiner kommerziellen Steuerung verstecken muss.

                                              Bedienungsanleitung

Als weiteres sind unten Bilder vom Transport des Kessels dem Einbau und der fertigen Anlage zu sehen. Für den Transport des Kessels hatte ich eine Europalette mit Bockrollen ausgestattet, da Die Vorbereitung des Altbau Kellers und die damit verbundenen Arbeiten werden auf einer eigenen Seite behandelt.

Nachfolgend sieht man die Bilder von der fertigen Steuerung und dem Hensel Verteilerkasten mit den 230V Anschlüssen mit einem Überstromschutzadapter und dem Schütz zur Umschaltung Holz/Gas/Automatikbetrieb.
In der Türe oben befindet sich die Prozessorplatine. Darunter die Platine für die Tastaturen. Im Schaltkasten befindet sich die Anschlußplatine mit den entsprechenden Filterelementen, die zur Entstörung der Eingänge erforderlich waren, da immer wieder Störungen durch umschalten des Schützes oder Einschalten der Leuchtstoffröhre und ähnliches aufgetreten sind, die zu Fehlverhalten im Programmablauf des Hauptprozessors geführt hatten.

Jetzt noch zwei Bilder, die Aufschluss über den Holzverbrauch geben und damit Illusionisten klar machen soll, dies ist kein Spaß sondern Knochenarbeit und bei der Kostenexplosion im Holzmarkt mittlerweile auch nicht mehr lustig.
Die Bilder zeigen Stämme, die gesägt und gespalten ein Volumen von ca. 15 Raummetern ergaben. Bei einem Verbrauch von ca. 12 rm pro Heizperiode weiß man was man getan hat.

 
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